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11th Oktober 2008 04:11 GMT
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Texas Hold'em Spielen


Das Ziel von Texas Hold'em ist es, mit sieben Karten das beste Blatt aus fünf Karten zusammenzustellen.

Vor der Kartenausgabe:


Die Spieler tätigen ein Buy-In für den gesetzten Betrag.
Ausgewählte müssen die Blinds setzen.

Der Dealer Button:


Im Gegensatz zum Seven Card Stud, bei dem der Geber jede Runde ab dem Spieler links von ihm im Uhrzeigersinn ausgibt, beginnt der Kartengeber die Kartenausgabe beim Hold'em bei dem Spieler, bei dem zurzeit das "Kartengebersymbol" verbleibt. Mit dem Kartengebersymbol ("D") wird angezeigt, welcher Spieler aktuell der "Geber" ist. Die Karten werden bei Hold'em zwar von unserem Kartengeber ausgeteilt, der Spieler, vor dessen Sitzplatz das Symbol angezeigt wird, kann seine Karten jedoch spielen, als ob er der Kartengeber wäre. Beim Ausgeben der Karten an die Spieler wird so verfahren, als ob der Spieler die Karten in einer echten Spielumgebung austeilen würde.

Blinds:


Aufgrund das für einen Spieler das Symbol angezeigt wird, werden nun zwei Spieler gebeten, das big oder wahlweise das small Blind zu spielen. Ähnlich wie mit Anfangseinsätzen soll mit Blinds sichergestellt werden, dass Geld in den Pott wandert und so ein erheblicher Anreiz für die Spieler entsteht, ihr Blatt zu spielen. Blinds werden jedoch nur von zwei Spielern gesetzt.

Das erste Blind wird "small Blind" genannt. Der Einsatz entspricht normalerweise der Hälfte des Mindesteinsatzes für das Spiel, bei einigen Spielen kann der Anteil jedoch leicht variieren. Bei 15/30-Spielen beträgt das small Blind € 7, in 5/10-Spielen beträgt es € 2.

In einem 2/4-Spiel beträgt das small Blind dementsprechend € 1. Das zweite Blind wird "big Blind" genannt. Es entspricht immer dem Mindesteinsatz für das Spiel, d. h., bei einem Spiel mit einem Einsatz von € 5 - 10 beträgt das große Blind € 5.

Der Spieler unmittelbar links vom Symbol setzt das small Blind. Der Spieler direkt links vom kleinen Blind setzt das große Blind in voller Höhe bzw. in Höhe des Mindesteinsatzes für das Spiel.

Erste Kartenausgabe:


Nachdem das Symbol zugewiesen und das small und big Blind gesetzt wurden, können die Karten ausgegeben werden. Der Kartengeber teilt die Karten immer im Uhrzeigersinn beginnend mit dem Spieler links von ihm aus. Jeder Spieler erhält auf diese Weise eine verdeckte Karte und hiernach eine zweite verdeckte Karte. Der Spieler links vom big Blind startet mit der ersten Einsatzrunde.

Einsatz bei der ersten Kartenausgabe:


Der Spieler links vom big Blind ist bei der ersten Kartenausgabe immer zuerst an der Reihe. Der Spieler darf nicht schieben, sondern nur aussteigen, mitgehen oder den Betrag des big Blinds erhöhen.

Alle Spieler werden nun nacheinander gebeten entweder auszusteigen, mitzugehen oder zu erhöhen, bis der Spieler erreicht wird, der das big Blind gesetzt hat. Dieser Spieler kann nun entscheiden, wie weiter vorgegangen wird: Hat keiner der anderen Spieler erhöht, kann er seinen eigenen Blind- Einsatz schieben oder erhöhen.

Wenn alle weiteren Spieler die erste Einsatzrunde abgeschlossen haben, geht es mit dem Flop weiter.

Flop:


Als Nächstes werden im Spiel die dritte, vierte und fünfte Karte ausgeteilt. Diese drei Karten werden nicht an die Spieler ausgegeben, sondern offen in der Mitte abgelegt.

Vor dem Flop muss zunächst jedoch eine Karte gebrannt werden. Der Kartengeber legt eine Karte verdeckt in den Pott. Hiernach legt der Kartengeber drei Karten offen in der Mitte ab. Dies sind die drei "Gemeinschaftskarten", die von allen Spielern für Ihr Poker-Blatt verwendet werden können. Der Tischbereich, in dem diese Karten ausgelegt werden, wird normalerweise "Board" genannt.

So sieht der Flop aus:


Der Flop befindet sich jetzt auf dem "Board" und alle Spieler verfügen nun über fünf Karten, aus denen sie ihr Poker-Blatt erstellen können: Zwei "Hole Cards", die in der Eröffnungsrunde ausgegeben wurden, und drei "Gemeinschaftskarten", die alle Spieler nutzen können. So wird bestimmt, welcher Spieler an der Reihe ist:

Nach der ersten Kartenausgabe ist für den Rest des Spiels immer der Spieler links vom Kartengebersymbol zuerst an der Reihe. Wenn der Spieler mit dem Kartengebersymbol aussteigt, bleibt das Symbol weiterhin aktiv und für den restlichen Spielverlauf an der gleichen Position.

Der Spieler, der an der Reihe ist, kann schieben oder einen Einsatz tätigen. Sobald sich ein Spieler für einen Einsatz entscheidet, können die anderen Spieler der Runde nicht mehr schieben, sondern nur noch aussteigen, mitgehen oder den für diese Runde zulässigen Betrag erhöhen (Mindesteinsatz in der ersten Runde und beim Flop, Höchsteinsatz bei Turn und River).

Turn:


Beim "Turn" handelt es sich um die vierte Karte, die auf dem Board ausgelegt wird, und um die sechste Karte, die dem Spieler zur Verfügung steht. Manche Spieler nennen dies auch "Fourth Street". Häufiger wird jedoch die Bezeichnung "Turn" verwendet. Auch hier brennt der Kartengeber eine Karte und legt dann rechts neben die letzte Flop-Karte eine Karte offen auf das Board.

So sieht der Turn aus:


Die Pik 9 ist die "Turn-Karte".

Jetzt haben die Spieler Zugriff auf die vier Karten auf dem Board sowie auf ihre zwei Hole-Karten. Jetzt wird vom Spiel bestimmt, welcher Spieler an der Reihe ist. Es ist immer der erste Spieler links vom Kartengebersymbol, der noch beteiligt ist.
Beim Turn wird der Höchsteinsatz getätigt. In einem € 2/4-Spiel sind dies € 4. Nur Erhöhungen in 4-Dollar-Schritten sind zulässig mit einem Cap von drei Erhöhungen. Bleiben nur zwei Spieler übrig, gelten an Tischen, an denen um echtes Geld gespielt wird, keine Beschränkungen mehr für Erhöhungen.

Bei einem Turnier sind jedoch auch bei nur zwei übrig gebliebenen Spielern nur drei Erhöhungen zulässig.

River:


Dann legt der Kartengeber die fünfte und letzte Karte auf dem Board aus.

So sieht der River aus:


Jetzt befinden sich fünf Karten auf dem Board und die Spieler verfügen über zwei Hole-Karten. Nun ist wieder der erste Spieler links vom Kartengebersymbol, der noch beteiligt ist, an der Reihe. Nach dem Abschluss aller Aktionen wie Schieben, Setzen, Erhöhen und Aussteigen beginnt der Showdown.

Showdown:



Wer zeigt zurerst?


Der Spieler, der die Aktion durchgeführt hat oder den letzten Einsatz, die letzte Erhöhung oder die letzte erneute Erhöhung getätigt hat, muss seine Karten zuerst offen legen. Dies bedeutet, dass der Spieler, der bei der letzten Karte (River) die letzte Aktion durchgeführt hat, seine Karten als Erster zeigen muss.

Was passiert, wenn der Gegner seine Hand wegwirft?


Ein Spieler mit einem Gewinnerblatt muss seine Karten nicht zeigen, wenn niemand mit seinem Einsatz mitgegangen ist.

Muss ein Spieler seine Karten zeigen, wenn er bei der letzten Karte (River) mit einem Einsatz mitgeht?


Ein Spieler muss nur dann seine Karten nicht zeigen, wenn er nicht als Letztes eine Aktion durchgeführt hat. Wenn ein Spieler mit einem Einsatz mitgeht und feststellt, dass er nicht gewinnen kann, kann er aussteigen. Spieler, die dieses Blatt einsehen möchten, können den Verlauf des Blatts anfordern.

Wer gewinnt?


In unserem Pokerraum entscheiden die Karten. Der Kartengeber sucht das beste Blatt aus fünf Karten mit Hilfe der fünf (5) Gemeinschaftskarten auf dem Board und der zwei (2) Karten auf der Hand des Spielers. Der Gewinner wird auf der Grundlage der allgemeinen Poker-Blatt-Rangfolgen ermittelt.