Die Schwierigkeit für Ed ist, dass die meisten Karten, welche seine Hand verbessern können, nicht mehr verfügbar sind. Er kann eine Acht und zwei Asse in den Händen der anderen Spieler sehen, was bedeutet, dass es nur eine Acht und nur ein Ass in den verteilenden Karten übrig sind.


Ein Paar Achten werden kaum allein die Hand gewinnen, und Eds Chancen zur Verbesserung sind sehr gering. Wenn Ed die Art von Spieler ist, der nur auf seine eigenen Karten schaut, könnte er mit seiner Hand sehr glücklich sein. Wenn er die Art des Spielers ist, der zur Kenntnis nimmt, was seine Gegner halten (mit anderen Worten, ein guter Spieler), versteht er, dass seine Chancen des Gewinnens schwach sind.
Die Hand von Frank ist auch nicht gut. Er hat keine gute Chance einen Flush oder eine Straße zu bekommen; wenn auch seine drei Karten alle einen Teil von einer möglichen Straße bilden, so macht die doppelte Lücke zwischen dem As und der Vier eine Straße eher unwahrscheinlich. Er hält zwar auch ein Ass, aber es gibt nur noch ein mögliches Ass, welches er treffen und ihm somit helfen könnte, aber er weiß auch, dass möglicherweise einer seiner Gegner dieses bereits haben könnte.
Das Beste was Frank über seine Hand sagen kann ist, dass er keine Vieren oder Fünfen auf dem Tisch sieht. Aber kleine Paare wie Vieren und Fünfen gewinnen fast nie beim low-limit Seven Card Stud. Selbst wenn Frank zwei Paare trifft bestehend aus Vieren und Fünfen, könnte er gegen 2 höhere Paare sehr leicht verlieren.
Die Hand von Greg sieht attraktiv aus. Obwohl er kaum Chancen hat ein Ass zu treffen, um das Top pair zu haben, aber aus demselben Grund werden seine Gegner mit hoher Wahrscheinlichkeit auch kein Paar Asse haben. Er sieht keine Damen oder Könige auf dem Tisch und nimmt so ganz vernünftig an, dass er eine gute Chance entweder die Dame oder den König zu einem Paar weiter zu entwickeln. Das Bob ein Paar Damen in seine verdeckten karten hat, weiß er natürlich nicht.
Greg hat sogar eine kleine Chance auf eine Straße, da er seine drei Karten alle in eine mögliche Straße einfügen könnte. Es ist nur eine kleine Chance, weil seine Möglichkeit eine Straße zu bekommen nicht „open ended“ ist, sondern nur zu einer Seite offen, Andy oder Chuck s sind „open ended“. Ihre Hände könnten eine Straße in beide Richtungen machen (d. h. Andy 6-7-8 könnte eine 6-7-8-9-10, oder eine 4-5-6-7-8, oder sogar eine 5-6-7-8-9 bekommen. Chuck hat dieselben drei Möglichkeiten, während Greg nur einen Weg gehen kann: er braucht spezifisch sowohl einen Buben als auch eine Zehn. Jede Extramöglichkeit hilft, aber der Wert der Hand von Greg liegt hauptsächlich in den drei hohen Karten.


Greg


Frank
Vergleichen Sie die Hand von Greg mit der von Frank. Jeder hält ein As, und jeder hat dieselbe Möglichkeit eine Straße zu bekommen, welche allerdings gering ist. Aber weil die Karten von Greg hoch sind, während Franks niedrig sind, ist die Hand von Greg spielbar. Franks ist es dagegen nicht.


Hal wird gezwungen, das Wetten zu öffnen, weil seine Kreuz Zwei die niedrigstmögliche Karte ist und so hat er die Auswahl der Öffnung für 1 € oder 4 €. Er wird sich für das Minimum entscheiden bei der Eröffnung. Auch wenn er ein Paar hat, ist es das niedrigstmögliche Paar, und er kann eine der Sechsen sehen, welche sich in Chucks Hand befindet.
Ein anderes Problem für Hal besteht darin, dass sein Paar "gespalten" wird. Damit meine ich, die Hälfte des Paares ist verdeckt und die Hälfte des Paares ist sichtbar. Wenn Hal eine weitere Zwei bekommt, denken die Mitspieler über die Möglichkeit nach, dass er drei Zweien haben könnte und werden eher vorsichtig sein. Schauen Sie vergleichsweise auf Bobs Hand. Keiner würde sich viel Gedanken machen, wenn Bob eine Dame bekommen würde, aber diese würde Bob eine sehr starke Hand geben. So ist Hal in der unglücklichen Position, eine Hand zu halten, welche sich sehr wahrscheinlich nicht verbessern wird. Sollte sie sich dennoch wirklich verbessern, so werden die Leute beim callen seiner Wetten vorsichtig sein.