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11th Oktober 2008 04:13 GMT
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Omaha High


Das Ziel von Omaha High ist, die beste Hand mit fünf Karten zu schaffen, wobei genau zwei von vier Pocket cards( Handkarten) und drei von fünf Gemeinschaftskarten verwendet werden müssen.

Vor dem Geben:


Die Spieler bezahlen den angegebenen Buy-in. Die ausgewählten Spieler setzten die Blinds.

Das Geberzeichen (Dealer Button):


Der Dealer beim Omaha High teilt die Karten aus der Sicht des Spielers aus, welcher das Geberzeichen vor sich liegen hat. Das Geberzeichen ist eine grafische Darstellung ("D"), damit man sehen kann welcher Spieler der Dealer ist. Obwohl unser Dealer das Spiel verteilen wird, werden die Karten so verteilt, als wenn der Spieler der den Dealer Button vor seinem Sitz hat, verteilen würde. Wenn die Karten an die Spieler verteilt werden, dann so als ob sich die Spieler in einer wirklichen Umgebung befänden.

Blinds:


Da wir einen Spieler haben beim "Dealer Button", bitten wir jetzt zwei Spieler, die großen und kleinen Blinds zu setzen. Die Blinds dienen einem Zweck- ähnlich den Pokerzwangseinsätzen, in denen sie gezwungenes Geld in den Topf legen müssen, welcher den Spielern einen Ansporn geben soll in die Hand einzusteigen. Jedoch müssen immer nur zwei Spieler die Blinds bringen.

Der erste Blind ist der „Small Blind“. Diese Wette ist gewöhnlich die Hälfte der Minimum Wette im Spiel.

Beim 2-4 €Spiel beträgt der „Small Blind“ 1 €. Der zweite Blind wird „Big Blind“ genannt und beträgt normalerweise den Mndesteinsatz des Spieles, in diesem Fall wäre der „Big Blind“ also 2 €.

Der Spieler direkt links neben dem Dealer muss den „Small Blind“ und der Spieler links neben dem „Small Blind“ muss dann den „Big Blind“ setzen.

(Eröffnung) Deal:


Jetzt wo wir einen Dealer und die Blinds haben, sind wir bereit um die Karten auszuteilen. Der Dealer gibt immer dem nächsten Spieler links von sich die erste Karte aus. Im Uhrzeigersinn um den Tisch, jeder Spieler am Tisch bekommt Karten. Jeder Spieler erhält vier Karten verteilt, welche verdeckt sind. Das Spiel beginnt immer mit dem Spieler links vom „Big Blind“.

Wetten auf den Eröffnungs-Deal:


Der links vom „Big Blind“ sitzende Spieler wird immer die Handlung eröffnen. Dieser Spieler kann nicht checken, aber er kann folden, callen oder raisen.

Das Spiel wird jetzt mit jedem weiteren Spieler fortgesetzt, die sich jeweils entscheiden müssen zu folden, zu callen oder zu raisen, bis wir wieder beim „Big Blind“ sind, um eine Handlungsentscheidung zu bekommen. Wenn keiner geraist hat bis das Spiel ringsherum zum „Big Blind“ zurückkommt, hat der „Big Blind“ nun die Auswahl, seine eigenen Blind "zu checken" oder zu raisen. Sobald alle Spieler die erste Runde des Wettens vollendet haben, geht es mit dem Flop weiter.

Flop:


Die folgenden im Flop verteilten Karten werden die fünfte, sechste und siebte Karte im Spiel sein. Diese drei Karten werden jedem Spieler nicht verteilt, sondern liegen offen in Mitte des Tisches.

Doch vor dem Flop müssen wir noch eine Karte „verbrennen“. Der Dealer legt zunächst eine verdeckte Karte beiseite. Nach dieser Karte legt der Dealer drei Gemeinschaftskarten in die Mitte des Pokertisches. Diese drei Karten werden "Gemeinschaftskarten" genannt, die für alle Spieler für den potenziellen Gebrauch verfügbar sind, um eine Pokerhand zu bilden. Das Gebiet, in dem diese Karten auf dem Tisch allgemein liegen wird "Board" genannt.

Schauen wir uns den Flop an:


Jetzt ist der Flop auf dem "Board" verteilt und alle Spieler haben jetzt sieben Karten zur Verfügung um ihre Hand zu bilden. Die vier verdeckten Karten, welche vor dem Flop verteilt wurden und die 3 Gemeinschaftskarten auf dem Board können benutz werden. Beim Omaha High, muss die Poker-Hand aus genau zwei verdeckten Karten und drei Gemeinschaftskarten bestehen. Die Regel der Reihenfolge des Agierens ist wie folgt.

Nach dem Austeilen der Karten hat der am nächsten links vom Dealer sitzende Spieler, die anfängliche Handlung für den Rest des Spiels. Wenn der Spieler, welcher den Dealer Button hat foldet, dann ändert dieses nichts am weiteren Verlauf des Spiels da der Dealer Button sozusagen aktiv bleibt.

Der Spieler der die Handlung hat kann checken oder anwetten. Sobald ein Spieler anwettet können die anderen Spieler in der Hand nicht mehr checken, sie können nur noch folden, callen oder raisen.

Der Turn:


Der "Turn" ist die vierte Karte, die auf dem Board zu sehen ist und die achte für den Spieler verfügbare Karte. Einige Spieler nennen diese "fourth street." Jedoch ist der am meisten gebrauchte begriff für diese Runde der "Turn". Wie immer wird der Dealer eine Karte „verbrennen“ und dann ein Karte offen auf das Board rechts von der letzten Flop-Karte legen.

Schauen wir uns den Turn an:


Pik 9 ist die “Turnkarte.”

Zu diesem Punkt haben die Spieler Zugang zu den vier Karten auf dem Board und ihren vier verdeckten Karten. Das Spiel wird jetzt zeigen, wer die Initiative übernimmt. Die Handlung beginnt immer mit dem Spieler, welcher noch in der Hand ist und links am nächsten zum Dealer sitzt.

Der River:


Nun verteilt der Dealer die fünfte und letzte Karte auf dem Board.

Die Flop-Karten, der Turn und der River.

Schauen wir uns den River an:


Zu diesem Zeitpunkt sind fünf Karten auf dem Board und vier Karten sind in den Händen der Spieler. Die Handlung fängt wieder mit dem ersten Spieler an, der noch in der Hand ist und links vom Dealer am nächsten sitzt. Alle checks, bets, raises und folds werden nun gemacht und bis es dann zum Showdown kommt, in dem sich herausstellt, wer wirklich die stärkste Hand hat.

Wer zeigt zuerst?


Die Entscheidung, welcher Spieler die Karten zuerst zeigen muss, hängt davon ab, wer zuletzt mit der Handlung begann oder wer zuletzt gespielt, geraist oder geraist hat. Das bedeutet einfach, dass wer auch immer die letzte Handlung auf dem River hatte, seine Karten zuerst zeigen muss.

Angenommen ein Spieler gewinnt ohne gecallt zu werden?


Ein Spieler braucht seine Karten nicht zu zeigen wenn er/sie nicht gecallt wurde.

Muss ein Spieler seine Karten zeigen, wenn er den River gecallt hat?


Ein Spieler muss seine Karten nicht zeigen, aber nur wenn er nicht der letzte Spieler war, der eine Handlung gemacht hat. Wenn ein Spieler gebracht hat und sieht dass er schlechtere Karten hat, kann dieser die Karten weglegen. Spieler, die neugierig sind und die gefoldete Hand wissen möchten, können sich die Hand Historie ansehen.

Wer gewinnt?


In unserem Pokerraum wird dies angesagt. Das bedeutet, dass unser Dealer die beste fünf-Karten Hand automatisch finden wird, die aus drei von den fünf Gemeinschaftskarten auf dem Board und aus zwei von den vier Pocket Karten in der Hand des Spielers besteht. Der Sieger wird beruhend auf den universalen Poker-Handrangordnungen entschieden.